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Neuer Vorsorgeausgleich im Scheidungsverfahren

 

Am 01.01.2017 ist eine bundesrechtliche Revision des Vorsorgeausgleichs bei Scheidungen in Kraft getreten.

 

Neu wird eine Teilung auch durchgeführt, wenn ein Ehegatte im Zeitpunkt der Scheidung bereits eine Alters- oder Invalidenrente bezieht. Massgeblicher Zeitpunkt für die Berechnungen ist neu die Einleitung und nicht mehr das Ende des Scheidungsverfahrens.

 

Im Hinblick auf diese Änderungen hat die Verwaltungskommission das Vorsorgereglement mit zwei Bestimmungen ergänzt. Die PKGR soll im Scheidungsverfahren zuviel bezahlte Leistungen zurückfordern können. Zudem soll sie Leistungen infolge Scheidung - soweit zulässig - in Kapitalform auszahlen können. Neu gefasst wurden Art. 16, 16a und 16b des Vorsorgereglements.